Coaching: Beispiele, Themen und Fallgeschichten


Mitarbeiter zweier Abteilungen eines Technologieunternehmens

Situation: Die Mitarbeiter zweier Abteilungen eines Technologieunternehmens sind sich nicht einig, wo bestimmte Arbeitsabläufe im Zuge der Firmenreorganisation in eine Matrixstruktur eingeordnet werden sollen. Der gesetzte Zeitplan droht überschritten zu werden, da der Streit seit Monaten nicht gelöst werden konnte.

Ergebnis: Im Rahmen einer rund sechsstündigen Sitzung erkennen die Teilnehmer, dass die Differenzen daher rühren, dass die Position der jeweils anderen Seite noch nicht vollständig verstanden worden ist. Die Positionen werden umfassend geklärt und am Ende des Tages war die ersehnte Einigung getroffen worden.

Company Manager einer Musical-Produktionsgesellschaft

Situation: Mein Kunde ist der Manager einer Musical-Produktionsgesellschaft und will sein Führungsverhalten gegenüber seinen Mitarbeitern verändern und insbesondere regelmäßige Einzel-Feedbackgespräche abhalten. Er ist sich allerdings nicht sicher, wie diese für die Mitarbeiter ungewohnte Veränderung wohl aufgenommen werden wird und ob dadurch möglicherweise Argwohn und Ängste erzeugt werden. Er denkt schon lange über diesen Schritt nach, ist ihn wegen seiner Bedenken jedoch noch nicht gegangen.

Ergebnis: Die aktuelle Situation wurde analysiert und seine mit der geplanten Maßnahme verbunden Ziele genau herausgearbeitet. Nachdem auch die Sichtweisen der Mitarbeiter berücksichtigt worden sind, ist er sich nun sicher, dass sein Vorhaben genau das Richtige ist und er wird sie im Unternehmen nun einführen.

Studentin, 25

Situation: Bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall ist der Klientin jemand von hinten ins Auto gefahren. Nun leidet Sie beim Autofahren unter Beklemmungsgefühlen.

Ergebnis: Durch WIngwave-Coaching ist die belastende Erinnerung an den Unfall verarbeitet worden und die Klientin kann nun wieder stressfrei Auto fahren.

Akademiker, 39

Situation: Der Kunde hatte seit Jahren an einer Universität als Angestellter gearbeitet. Der Arbeitsvertrag war nicht mehr verlängert worden und er wurde arbeitslos. Mit der Gesamtsituation unzufrieden suchte er nach Alternativen.

Ergebnis: Im Rahmen einer Zielfindung entwickelte er die Option, sich mit den an der Universität erworbenen Fähigkeiten, Kenntnissen und vor allem seinen Kontakten selbständig zu machen. Flankierend wollte er sich weiter bewerben, um flexibel handeln zu können.

GmbH-Geschäftsführer, Hotel und Gastronomie, 45

Situation: Der Kunde ist Dipl. Betriebswirt und Geschäftsführer einer GmbH im Hotel- und Gastronimiegewerbe. Seit einigen Jahren möchte er seinen MBA machen und schob dieses Ziel immer wieder auf.

Ergebnis: Durch das Coaching ist ihm klar geworden, was ihn bisher zurückgehalten hat. Dies Situation wurde aufgearbeitet und er hat sich anschließend zu einem MBA-Studiengang angemeldet.

Kandidatin für den Bundestag, 48

Situation: Die Klientin wurde von Ihrer Partei als Seiteneinsteigerin zur Kandidatin ihres Wahlkreises für den Bundestag gewählt. Ihr wurde von der Partei ein Wahlkampf- und Strategieteam zur Seite gestellt, das sie im Wahlkampf begleiten und unterstützen soll. Sie hat innerliche Vorbehalte gegen das Team und glaubt, sich darauf nicht verlassen zu können, weil es ihre Ziele und Vorstellungen nicht teile.

Ergebnis: Im Coaching erkennt die Klientin, dass es dem Wahlkampfteam nicht um sie selbst geht, sondern nur um die Bundestagsmandat für die Partei, woraus die Teammitglieder jeweils ihren eigenen Nutzen ziehen wollen. Sie entwickelt eine Strategie zum Umgang mit dem Wahlkampfteam, um ihre eigenen Ziele durchzusetzen und ergänzt es durch weitere Berater.

Rechtsanwalt, 41

Situation: Als Rechtsanwalt in einer Sozietät kann sich der Coachee immer gut auf seine Mandanten einstellen und hat einen guten Draht zu ihnen. Im öffentlichen Umfeld fühlt er sich jedoch gehemmt, unbefangen und offen auf Menschen zuzugehen. Daran wollte er arbeiten, um auch seine Akquise verbessern zu können.

Ergebnis: Die Zurückhaltung war durch bestimmte Erlebnisse erlernt und unbewusst verankert worden. Beim Coaching hat er gelernt, alle Fähigkeiten, die ihm bei seinen zufriedenen Mandanten einen guten Zugang verschaffen, auch im öffentlichen Umfeld zu aktivieren.

Immobilienmakler, 43

Situation: Der selbständige Immobilienmakler überlegt, ob er mit einem Geschäftsfreund eine Bürogemeinschaft gründen soll. Er zweifelt daran, dass sich die jeweiligen Mitarbeiter gut vertragen werden.

Ergebnis: Im Coaching ist sich der Kunde über die Gesamtsituation klar geworden und hat die Problemsituation aus der Sicht aller Beteiligten analysiert. So konnte er eine für sich belastbare und nachhaltige Entscheidung treffen.

Rechtsanwalt, 50

Situation: Der Coachee ist Anwalt in einer Sozietät mit 4 Berufsträgern. Obwohl er u.a. aufgrund nachlassender Erträge mit seiner Situation unzufrieden ist, meint er dass er sich arrangiert habe und scheut vor Veränderungen zurück.

Ergebnis: Durch das Coaching hat der Mandant seine Auffassung revidiert und geht Veränderungen nun aktiv an.

Unternehmensberaterin, 48

Situation: Die Unternehmensberaterin wollte sich einen neuen Kanzleisitz einrichten. Die ins Auge gefassten Räume waren ihr Miteigentum, allerdings familiär verstrickt und emotional schwer vorbelastet. Sie war sich nicht sicher ob sie sich nun dort niederlassen oder sich andere Räume suchen soll.

Ergebnis: Durch den Coachingprozess wurde die Situation für die Kundin klar: Sie hat sich in den eigenen Räumen niedergelassen und ist dort nun zufrieden und erfolgreich tätig.

Student, 22

Situation: Der Student quält sich jeden Morgen aus dem Bett und es fehlt ihm scheinbar die Energie aufzustehen und zu lernen; der Wecker wird immer wieder stumm geschaltet. Es fehlt an der notwendigen Motivation.

Ergebnis: Durch eine relativ einfache Intervention verschaffte sich der Kunde den nötigen Antrieb; wenn der Wecker schellt, steht er auf und verfolgt zielstrebig seine Lernziele.

Rechtsanwalt, 43

Situation: Der Coachee ist in einer renommierten Großkanzlei als Angestellter tätig und hat die Möglichkeit, Partner in einer kleinen Sozietät zu werden. Er ist hin- und hergerissen zwischen der wirtschaftlich sicheren Arbeit in der Großkanzlei, mit dem damit einhergehenden Druck und enormer Arbeitsbelastung, und der Aussicht, als Partner einer Sozietät mehr Freiheit zu gewinnen und ein größeres Risiko als Selbständiger einzugehen.

Ergebnis: Es sind alle Sichtweisen dieses Problems aufgearbeitet worden und der Kunde hat sich aufgrund seiner momentanen familiären Situation guten Gewissens entschieden, in der nächsten Zeit seinen Status nicht zu ändern.